Der Hitzetod unseres Planeten

earthatmosphere_iss23_bigEin Blick in unsere Atmosphäre von der internationalen Raumstation ISS.  Dieses Foto machten  die Astronauten bei einem Sonnenaufgang. Man erkennt sehr schön die  verschiedenen  Schichten der irdischen Lufthülle . Sie ist zum Durchmesser unserer Erde sehr  klein und zerbrechlich. Im Vergleich müsste man einen Apfel in der Mitte auseinanderschneiden und die dünne Schale von der Seite aus betrachten.    Foto: NASA

 

 

Der Wandel des Klimas ist in aller Munde. Wir sollen das Klima schützen, sonst droht eine weltweite Katastrohpe , die über kurz oder lang das Ende der Menschheit zur Folge hat, ja möglicherweise alles Leben auf dem Planeten Erde auslöschen wird.

Können wir, die Spezies Mensach die drohende Erwärmung des dritten Planeten nach der Sonne mit all ihren negativen Folgen für uns , die Tiere und Pflanzen verhindern?

Gab es nicht in der Vergangenheit große Schwankungen im Erdklima ohne den Einfluß menschlichen Tuns? Warme Perioden wechselten mit Eiszeiten. Katastrophenartige Vorgänge wie Einschläge von Asteroiden, Vulkanausbrüche und riesige Überschwemmungen haben schon seit Äonen von Jahren das irdische Leben bedroht und oft in  erheblichem Umfang ausgelöscht.

Die Verbrennung fossiler Brennstoffe durch Autos, Flugzeuge, kohle -und oelbefeuerte Kraftwerke führt zu einer Erhöhung der Kohlendioxid-Konzentration in unserer Lufthülle und damit zu einer Verstärkung des Treibhauseffekts. Es ist durchaus sinnvoll den CO 2 -Gehalt zu verringern. Wie viel elektrische Energie wird vergeudet, indem zahllose Gebäude Nacht für Nacht angestrahlt werden, Lichtreklamen aller Art den Himmel aufhellen und menschenleere Straßen beleuchtet werden!  HIER KÖNNTE EIN WANDEL UNSERER GEWOHNHEITEN EINIGES BEWIRKEN!!

Doch nicht alle Klimafaktoren lassen sich von Menschen beeinflussen oder gar steuern. Es gibt geologische Vorgänge oder himmelsmechanische Bahnelemente die sich unserer Einwirkung entziehen. So ändert sich die Schiefe der Ekliptik ( Planetenebene ) periodisch, die die jahreszeitlilchen Temperaturdifferenzen ansteigen oder verringern lässt. Das Leben konnte sich stets anpassen und verschwand nicht von der Oberfläche. Der Hauptklimafaktor ist jedoch die Wärmestrahlung der Sonne. Ohne Sonnenenergie gäbe es kein Leben auf der Erde. Die Sonne ist der Stern des Lebens. Wir sind ihr auf  Gedei und Verderb ausgeliefert. Ohne  Sonnenenergie würde die Erde  bald ein toter , eisgepanzerter Felsklotz mit einer Oberflächentemperatur von max. -200 Grad Celsius durchs All driften. Wenn dann auch noch die Wärme im inneren des Planeten aufgezehrt wäre, würde die Temperatur fast den absoluten Nullpunkt sinken. Das wären fast -273 Grad Celsius.

Feuriges Ende als unabwendbares Schicksal

Seit knapp fünf Milliarden Jahren strahlt die Sonne Tag für Tag und erwärmt die Erde zuverlässig. Man hat den Eindruck , ihr Energievorrat sei unerschöpflich. Dies trifft klarerweise nicht zu. Zwar verfügt die Sonne über einen ungeheuren Energievorrat, sie ist ein außerordentlich leistungsfähiger Atomreaktor. Allerdings, jeder Ofen geht mal aus. Auch die Vorräte des Sterns Sonne sind eines Tages zu Ende.

Aufgrund  innerer Vorgänge wird sich die Sonne in etwa 5 Milliarden Jahren zu einem Roten Riesenstern aufblähen. Ihr Durchmesser wird dann zweihundertmal größer sein als heute. Dabei wird zunächst Merkur verschlungen. Die Venus , unser innerer Nachbarplanet, wird das nächste Opfer dieses Infernos  sein. Schließlich wird die Sonne so riesig, dass ihr Radius gleich dem heutigen Erdbahnradius  wird. Damit stürtzte auch die Erde in die Gluthölle der Sonne.

Positive Aspekte des Treibhauseffektes

Ohne Treibhauseffekt gäbe es auf Erden kein Leben. Vor allem Wasserdampf und Kohlendioxid absorbieren die langwellige Infrarotstrahlung und bewirken ein Aufheizen der unterern Atmosphärenschichten und des Erdbodens. Jeder von  uns kennt den Effekt: In einer bewölkten Nacht wird es längst nicht so kalt, als wenn der Himmel aufklart und die Sterne funkeln. Dann wird mehr Wärme ins Weltall abgestrahlt. Ohne Treibhauseffekt läge die Durchschnittstemperatur der Oberfläche bei ca. -20 Grad Celsius statt des heute gemessenen Wertes von etwa 15 Grad Celsius.

Dem Hitzetod der Erde können wir nicht entfliehen. Es  bleiben noch ettliche Millionen Jahre für das Leben auf unserem Heimatplaneten. Was da alles noch kommt , sollte uns nicht bedrücken. Ob nach so langer Zeit überhaupt noch Menschen unseren blauen Planeten bevölkern werden ist meiner Meinung nach mehr als zweifelhaft!  Unser technischer Fortschritt ist ein toller Triumph des menschlichen Verstandes , aber ein tragisches Versagen unserer Vernunft kann ein schnelles Ende unserer Rasse herbeiführen. Für den teilnahmlosen Kosmos wäre ein Verschwinden der Menschheit vom Planeten Erde ein völlig belangloses Ereignis.